Transfer-Werkstätten
Die Teilnehmenden der Stufe „Transfer-Broker“ bringen eigene Schulkooperationen in das Programm ein. Diese Kooperationen bilden die Transfer-Werkstätten, die von den Transfer-Fellows beobachtend und beratend begleitet werden. Alle Transfer-Werkstätten haben einen Fokus auf dem Themenfeld „Heterogenität bei Schüler*innen in Unterricht und/oder Schule“. Die Schulkooperationen können in Zusammenarbeit mit einzelnen Lehrkräften stattfinden und zur Unterrichtsentwicklung beitragen oder auf der Ebene der gesamten Schule bzw. größerer Schulbereiche angesiedelt sein und die Schulentwicklung mitgestalten. Ziel ist es immer, einen Beitrag zur Weiterentwicklung von Unterricht oder Schule zu leisten und ein Transferprodukt zu entwickeln, das eine skalierbare Innovation darstellen kann.
Die Schulkooperationen werden begleitet, beraten und bei ihrer Weiterentwicklung zu Wissenschaft-Praxis-Partnerschaften unterstützt. Thematisch ähnliche Transfer-Werkstätten werden in kleineren Networked Improvement Communities (NICs) von vier bis fünf Werkstätten gebündelt, die sich fortlaufend gegenseitig Feedback geben. Jeder NIC wird zudem mindestens ein festes Mitglied des Mentoring-Gremiums zugeordnet. Die Arbeitsweise der NICs soll zugleich als Blaupause für die langfristige, bundesweite Community of Practice dienen, die über die Programmlaufzeit hinaus Bestand hat.
TransferForce arbeitet nach dem Kellogg Logic Model, an dessen Entwicklungsschritten sich auch die Beratung und Begleitung der Transfer-Werkstätten orientieren. Die Inputs in den Präsenzveranstaltungen und Online-Sessions vermitteln das Grundlagenwissen, um die Partnerschaften weiterzuentwickeln. Zwischen den Präsenzveranstaltungen arbeiten die Werkstätten anhand von Materialien und gemeinsamen Arbeitsschritten weiter. Regelmäßige schriftliche und virtuelle Feedbackschleifen sorgen dafür, dass die einzelnen Kooperationen kontinuierlich Fortschritte machen. Die Präsenzveranstaltungen dienen zudem dazu, die Entwicklungsschritte zu präsentieren und sich gegenseitig zu beraten.
Zum Abschluss wird die Entwicklung der Transfer-Werkstätten in einer gemeinsamen Publikation veröffentlicht und die Transferprodukte aus den Werkstätten werden auf der Website des Projekts sichtbar gemacht.